Buchbesprechungen

Mein Leben ohne tägliche Lektüre? Ohne gebrauchte oder neue, geschenkte oder geliehene Bücher? Unvorstellbar!

Daher möchte ich auf dieser Seite meine Leseeindrücke teilen und Interessierten ganz unterschiedliche Texte vorstellen. Ich blicke auf aktuelle Neuerscheinungen, Backlist-Titel oder Klassiker, präsentiere thematische Bücherstapel und verschiedene Genres.

Als @textwerkbremen poste ich seit 2021 auch Buchbesprechungen auf Instagram. Dort gibt es täglich Content rund um meinen Alltag mit Literatur. Ich freue mich über Besuche und digitalen Austausch auf meinem Account.

Kaleb Erdmann – Die Ausweichschule

„Der Begriff Ausweichschule hinterlässt bei mir heute einen Nachgeschmack […] Wenn man sich aber fragt, wem oder was da eigentlich ausgewichen werden sollte, dann macht sich ein merkwürdiger Assoziations-raum auf.“ (148)

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Miku Sophie Kühmel – Hannah

„Sie gehen gemeinsam. Seiten, Schritte, Atmer, nichts synchron und alles zur gleichen Zeit. Und im schmalen Raum zwischen ihren auf und ab wippenden Körpern expandiert das Universum, geräuschlos.“ (122)

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Katerina Poladjan – Goldstrand

„ich sah alles gleichzeitig und konnte nichts mehr auseinanderhalten. Ich wollte alles auf einmal sagen, blieb aber stumm, denn meine Gedanken überlagerten sich wie ein Film, dessen Einzelbilder alle gleichzeitig auf die Leinwand projiziert werden.“ (126)

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Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen

„In der Nacht habe sie sich dem Urwald gänzlich ausgeliefert gefunden. Er sei von einem ungeheuren, ja höllischen Lärm erfüllt gewesen, der aus allen Richtungen auf sie eingedrungen sei, dem Lärm des brodelnden Waldes, in dem alles lebe und schreie und sterbe“ (41)

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Sara Mesa – Die Familie

„Trau dich, einzutreten. Vielleicht ist schon jemand dort, du weißt es nicht. Falls ja, sei still, zieh dich zurück. Falls nein, schließ nicht ab. Es gibt keinen Schlüssel.“ (7)

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Jérôme Ferrari – Nord Sentinelle

„Die Touristen sind weg. Wie jedes Jahr haben sie uns, nach einigen Monaten der Plünderung, inmitten eines in Trümmern liegenden Schlachtfelds zurückgelassen. Ich bin allein auf der Uferstraße. Vollkommen allein.“ (131)

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Stefanie Sargnagel – Iowa. Ein Ausflug nach Amerika

„Die Menschen bewegen sich langsam, weil sie Wurzeln haben, tief ins Leben hinein, sie tragen Baseballkappen und weite Pullover. Die Decken sind niedrig, die Farben trüb. Über die Realität legt sich ab jetzt ein beigebräunlicher Schleier. Das hier ist der vergilbte Teil der USA.“ (30)

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